Narri Narro - Die Fasnet war da! Und wie! Musik heizt kräftig ein.

Zur traditionellen Fasnetsfeier versammelte sich die ganze Schule im festlich geschmückten Foyer. Ein närrisches Programm verkürzte die Zeit bis die Musiker die Schule endlich befreiten. Die Hauptstufe zeigte einen Pinguintanz und nahm bei der anschließenden Polonäse die fantasievoll verkleideten Schülerinnen und Schüler mit. Bei der "Reise nach Jerusalem" durften auch die Lehrkräfte ihre Reaktionsschnelligkeit zeigen. Die Grundstufe brachte mit einem Bewegungslied die Gemeinschaft zum Schwitzen.

Die Musik brachte dann die Schule zum Beben. Immer mehr Musiker kamen durch das symbolische Schwarze Tor der Schule, sodass sich der gesamte Raum füllte und die Narrenschar dicht an dicht tanzte. 


Ein Gipsarm als Mitbringsel

Wie funktioniert eigentlich ein Krankenhaus? Dieser Frage ging die fünfte Klasse der Gustav-Werner-Schule im Rahmen des Sachunterrichts nach und war deshalb zu Besuch in der Helios Klinik Rottweil. Mitgebracht hatten die Jungs großes Interesse und eine Menge Fragen, die sie im Unterricht vorbereitet hatten.

In Sachkunde steht bei den Fünfern der Gustav-Werner-Schule derzeit das Thema „Öffentliche Einrichtungen“ auf dem Unterrichtsplan. Klassenlehrerin Birgit Schmid-Kopf: „Dazu gehören auch Exkursionen zur Polizei, zur Feuerwehr, zum Kreismedienzentrum und natürlich ins Krankenhaus“. Vor Ort und in der Praxis ist manches einfacher zu verstehen als in der Theorie, und so nahm sich Pflegedirektorin Martina Hattler gerne Zeit für den Rundgang mit den Schülern.

 

Die Fünftklässler wurden von ihrer Klassenlehrerin Birgit Schmid-Kopf und von Lena Baumeister begleitet, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Gustav-Werner-Schule absolviert. Die Besucher erfuhren, wo der Rettungswagen mit den Kranken oder Verletzten ankommt und wie die Patienten dann in der Notaufnahme diagnostiziert und versorgt werden. Sehr anschaulich demonstrierte die Pflegedirektorin die Versorgung eines gebrochenen Arms: Sie verpasste jedem Schüler einen eigenen Gips, was auf große Begeisterung stieß.

 

Dass Medizin auch High-Tech sein kann, zeigte Martina Hattler den jungen Besuchern im Funktionsbereich der Kliniken für Innere Medizin. EKG, moderne Ultraschallgeräte, Endoskope und Überwachungsmonitore finden sich hier – und die Einrichtung zum Lungenfunktionstest, in der einer der Schüler selbst Platz nehmen durfte.

 

Martina Hattler zeigte den Schülern außerdem, wie auf Station gearbeitet wird und wie ein Patientenzimmer ausgestattet ist. Im Anschluss beantwortete sie die Fragen nach Pflegekräften, Ärzten und der Anzahl der Babys, die in der Helios Klinik Rottweil zur Welt kommen: Rund 150 Pflegekräfte arbeiten im Krankenhaus, außerdem etwa 70 Ärztinnen und Ärzte, und fast 780 Kinder wurden dieses Jahr bisher geboren.

Text und Bild: Helios Klinik Rottweil


Kooperation "Grünes Klassenzimmer"

In diesem Schuljahr findet eine Kooperation mit der Klasse 5 der Grund- und Werkrealschule in Villingendorf statt. Anlass der neu gestalteten Kooperation ist das „Grüne Klassen-zimmer“. Das „Grüne Klassenzimmer“ befasst sich ein Schuljahr lang mit der Natur und den äußeren Gegebenheiten, die zum Wachstum eines Apfels und anderem Streuobst beitragen. Die Schüler und Schülerinnen erfahren handlungsorientiert, wie es zu den fertigen Äpfeln kommt und welche Gegebenheiten erfüllt sein müssen, um eine reiche Ernte zu erhalten.

Ein wichtiger Kooperationspartner beim „Grünen Klassenzimmer“ ist die Villingendorfer Umweltschutzgruppe. Engagierte Mitglieder begleiten und leiten in ca. zweimonatigem Rhythmus einen Workshop, um den jahreszeitlichen Verlauf eines Baumes zu erklären und erlebbar zu machen. Der theoretische Unterrichtsinhalt wird dazu parallel von den Lehrkräften im Unterricht begleitet.

Text und Bild: Pamela Dannecker